fredag 26 december 2008

weihnachten in sommenhardt.


pastetchen.


ich war ein weihnachtsgeschenk.
das beste. nehme ich an.

nun ist eigentlich schon freitag und dennoch sollte ich noch etwas mehr von mittwochs erzaehlen.
es war heilig abend.
debora hatte geburtstag.
und ich flog von stockholm nach karlsruhe.
debora ahnte nichts.
mein flug verspaetete sich um eineinhalb stunden.
ich war also erst um halb sieben in sommenhardt.
papa hatte mich abgeholt und zu debora wurde gesagt, er seie in der kirche.
muesste schon frueher dorthingehen, da er mit dem chor singt und sie proben muessen.
irgendwie glaubt debora das.
als wir endlich ankommen, schliesse ich die tuere auf.
alles ist hell erleuchtet. warm. weihnachtlich dekoriert.
es duftet nach essen.
die tuere zum wohnzimmer steht offen. ich hoere wie mama klavier spielt. debora singt dazu.
papa klingelt an der haustuere. ich gehe schnell in die kueche, debora und mama kommen zum eingang, ich schleiche mich ins wohnzimmer auf das sofa.
plätzchen liegen auf einem teller auf dem wohnzimmertisch.
der weihnachtsbaum ist geschmueckt.
der esstisch gedeckt. fuer 3 personen.
ich sitze auf dem sofa.
fuenf minuten. acht.
debora ist in der kueche. ich hoere sie mit mama diskutieren.
mama will sie ins wohnzimmer schicken, debora mag jedoch nicht.
nach zehn minuten kommt sie.
sie sieht mich. erschrickt. freut sich. (mehr noch wie sich oma ueber das königinsilviaheftchen)
sie rennt auf mich zu. und sagt. "du bist doch noch gekommen. ich habe es mir den ganzen tag so sehr gewuenscht. aber nun war es schon so spaet."
wir umarmen uns. tränen tropfen auf die gelben sofakissen.

die beste weihnachtsueberraschung. ich war zufrieden.

puss och kram//.

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